Tauchplätze
rund Korsika

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Leben unter Wasser 

Die korsischen Küsten sind nach wie vor sehr fischreich und nicht mit Superharpunen überjagd - ganz anders als etwa die Küsten des benachbarten Sardinien. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:   Zum einen gibt es ausgedehnte Schutzgebiete schon seit langem, die gar nicht bejagd werden dürfen. Und diese Gebiete werden - vor allem während der Saison - recht streng überwacht. Zum anderen liegt es aber auch an einer bemerkenswerten französischen Tradition, die dafür sorgt, dass die Unterwasserjagd immer auf eine - wenn man so will - “faire” Form beschränkt geblieben ist:   Wer in französischen Gewässern auch nur in den Verdacht gerät, Tauchflaschen und Harpune im gleichen Schiff zur Hand zu haben, hat wenig Schonung zu erwarten, läuft Gefahr, selbst vom einfachen Strandtouri angezeigt zu werden und seine ganze Ausrüstung inclusive Schiff zu verlieren. Er wird etwa so behandelt wie jemand, der in Deutschland versuchen würde, mit einem Maschinengewehr im Zoo auf die Jagd zu gehen..

So wie auf dieser Karte dargestellt sehen die korsischen Taucher (5800 Mitglieder in 77 Clubs) ihre Insel und ihre Tauchplätze.

 

Das Tauchrevier Korsika bietet sowohl passionierten Gerätetauchern als auch Freitauchern und Unterwasserjägern vielfältige Möglichkeiten. Die hervorragende Wasserqualität und Sichtweiten sind bekannt.

 

Zwar gibt es auch rund Korsika den einen oder anderen stark frequentierten Mode- Tauchplatz, zum Beispiel die Île du Toro im Südosten von Korsika. Aber es gibt eben auch das Schutzgebiet der Lavezzi-Inseln  in der Strasse von Bonifacio, wo ganze Familien von Zackenbarschen besucht werden können. Tauchplätze, die zu den schönsten des Mittelmeeres gehören.

Und Füllstationen - wo auch Material ausgeliehen werden kann - gibt es zwischen Mai und September an allen Ecken.

 

 

Wracks

Die bekanntesten Wracks rund Korsika (chronologisch):

    The "Sud-Perduto II" Roman Vessel   1. Century 
    The St. Mathieu french cargo off Punta Mucchilina 1940
    The Boeing B-17 American bomber near Calvi 1943
    The Republic P-47 American fighter-bomber near Calvi early '40s
    The Alcione C italian cargo off Campoloro 1943
    The Insuma corvette off Cap Corse early '40s
    The Republic P-47 American fighter-bomber near Cap Corse 1944
    The Vickers Viking passenger airplane near Mortoli early '50s
    The Canadair Cl-215 French fire-fighter plane near Sagone 1971

Wir fahren die folgenden Wracks  an:

    - Ostseite Cap Corse, Flugzeug, 12 - 18 m
    - Ostseite Cap Corse, Flugzeug P47 in sehr gutem Zustand, 30m
    - Ostseite Cap Corse, Schiff, 39 - 43 m
    - Korsika Ostseite - Campoloro, Frachter, 25 - 35 m
    - Korsika Ostseite - Porto Vecchio, Zementfrachter, 7 - 11 m
    - Korsika Südwest - Mortoli, zweimotor. Vickers Viking,  12 - 15 m
    - Korsika West - Golf v. Ajaccio, Dampfschiff (schlechter Zustand),  8 - 12 m
    - Korsika West - Golf v. Ajaccio, kleiner Schlepper, 6 - 9 m
    - Korsika West - Sagone, Canadair-Flugzeug, 28 - 30 m
    - Korsika NordWest - Calvi, viermotorige amerikan. B17, 28 m

                    
     

Andere international bekannte Tauchplätze

    Das Tal der Zackenbarsche  -  den wohl anspruchsvollsten Tauchplatz Korsikas ca. 1 Meile draußen vor dem Capo di Muro nahe Ajaccio:  ein 350 - 400 m langes Tal in 29 - 50 m Tiefe  -  mit großen Fischreichtum, auch schwarze Korallen sollen sich dort finden. Bis zu 18 große Zackenbarsche hat man dort zusammenstehen sehen. Nur für wirklich erfahrene Taucher. Bei der Größe dieses Reviers reicht ein einziger Tauchgang allerdings nicht aus. (41° 43 399´ N;   008° 39 378´ E)

    Der Tunnel von Galeria  -  ein Tunnel von mehr als 50 m Länge in 14 - 18 m Tiefe  (42° 25 210´ N;   008° 37 480´ E)

    Mérouville  -  eine weltweit bekannte Ansammlung vieler besonders zutraulicher großer Zackenbarsche in 17 - 31 m Tiefe bei den Lavezzi-Inseln im Südosten Korsikas (41° 20 548´ N;    009° 16 242´ E)

    Quelle: Georges Antoni, Mes 50 plus belles plongées en Corse, Editions DCL, Ajaccio, 2000 (ISBN: 2-911797-25-6, Preis: 150 Ff)  Das Buch ist auch in englischer Sprache erhältlich. Die angegebenen GPS-Koordinaten sind allerdings zum Teil  grob ungenau bis falsch. Einer liegt sogar auf Land!

 

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